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Egal ob ein erfrischender Weißwein zum Fisch, eine Roséschorle am Strand mit Freunden oder ein Rotwein zum Fleisch beim Dinner mit den Liebsten. Ich glaube wir sind uns einig, dass es zu jedem Anlass einen Wein gibt. Obwohl STOP! Da haben wir ja noch unsere Schaumweine in Form von Prosseco, Sekt, Champagner, Cava, Spumante oder Crémant zum „Anstoßen“ für Festlichkeiten jeglicher Art oder einfach für zwischendurch.

Wenn wir über Wein Reden müssen wir auch immer über Weintrauben, Lagerung, Terroire, Familien & Essen unterhalten. Wein und Schaumwein wird bekanntlich aus Weintrauben hergestellt. Verschiedene Trauben sorgen für verschiedene geschmackliche Ausprägungen im Wein. Die Rebsorte Riesling, die auch „die Königin der Reben“ genannt wird, gilt als Deutschlands beliebteste Rebsorte. Sie sorgt für einen blumigen, gut ausgewogenen Geschmack mit betonter Säure. Ein Weißburgunder hingegen ist etwas vornehmer, gleichzeitig vollmundig mit einem leicht nussigen Geschmack.

Rotweine bestechen mit bekannten Rebsorten wie Spätburgunder, Syrah, Cabernet Sauvignon, Carignan oder Merlot um nur einige zu nennen. Syrah beispielsweise bieten eine kräftige Farbe und kräftigen Geschmack. Der Spätburgunder ist eher samtig mit Bittermandel-Aroma, einige der feinsten Weine werden aus dieser Rebe hergestellt. Hier gilt probieren über studieren!

Liköre

Herstellung Wein

Aber wie werden diese Schätze hergestellt? Wir wollen es Dir kurz und knapp erklären. Alles beginnt mit der Ernte im frühen Herbst, maschinell oder per Hand. Unreife und faule Trauben werden dabei selbstverständlich genauso wie überdurchschnittlich hochwertige Trauben aussortiert. Die Trauben werden von Stiel und Dreck befreit und gepresst. Bei einigen Weinen werden auch die Stiele beim Maischen an der Traube gelassen. Nach dem Pressen entsteht die sogenannte Maische, eine Art Traubensaft mit Trauben-Rückständen (eventuell Stiel).

Der dritte Schritt in der Produktion ist die Fermentation. Der Traubensaft wird stehen gelassen und beginnt die erste Gärung. Bei der Gärung entstehen die bekannten Phenole und Tannine durch Stielrückstände oder Traubenschale. Beim Keltern wird der gegärte Traubensaft von Traubenfleischrückständen, Kernen und Stielen durch eine Presse getrennt. Bei Weißweinen wird der Traubensaft zusätzlich noch gefiltert, um alle Trübstoffe zu entfernen.

Um dem Wein den gewünschten Alkoholgehalt zu verleihen, wird im sechsten Schritt die Hauptgärung unter Zuführung von Reinzuchthefen in Stahltanks oder Fässern eingeleitet. Neben Alkohol entsteht bei der Hauptgärung die Säurestruktur des Weins. Weißweine bleiben nur kurz liegen bis die gewünschte Säure und Alkoholgehalt erreicht ist. Anschließend werden die Hefen abgeschöpft, gefiltert und der Wein abgefüllt. Rotweine hingegen lagern wesentlich länger in Fässern oder Stahltanks, nicht ohne Grund ist der Alkoholgehalt auch immer etwas höher als bei den Weißen. Wusstet Du das?

Unsere geliebten Roséweine werden übrigens wie Weißwein hergestellt und können ihre Farbe durch verschiedene Methoden bekommen. Einen sehr hellen Roséwein stellt man her, indem die blauen Trauben unzerkleinert gekeltert und abgepresst werden. Anschließend werden die Trauben ohne Schale vergoren. Ein stärkerer Roséwein entsteht, wenn die blauen Trauben erst nach mehreren Tagen abgepresst werden. Wir lieben die leichten Roséweine, vor allem im Sommer oder als Aperitif vor dem Essen.

Herstellung Schaumwein

Da waren ja aber noch die Schauweine. Prosseco, Sekt und Champagner unterscheiden sich in den Reben, aber vor allem in der Produktion. Prosseco kommt vornehmlich aus Italien und wird aus der Rebsorte Glera hergestellt. Prosseco hat im Vergleich zu anderen Schauweinen weniger Kohlensäure. Die Kohlensäure kann entweder einem Weißwein hinzugefügt werden oder bei höheren Qualitäten bei der Gärung im Tank oder der Flasche entstehen.

Sekt besteht meist aus einem Cuvée, das bedeutet die Mischung von verschiedenen Rebsorten und muss mindestens 10 % Alkohol Volumen betragen. Die Kohlensäure entsteht bei einer 6-monatigen Gärung (mindst.) des Grundweins in Tanks oder bei höheren Qualitäten in der Flasche. Beim Sekt darf keine Kohlensäure hinzugefügt werden. Bedeutet im Vergleich längere Zeit & höherer Aufwand für die Produktion.

Die Grand Dame der Schaumweine ist der Champagner. Champagner darf sich nur Champagner nennen, wenn er aus der Region Champagne stammt, eine Region nordöstlich von Paris. Champagner besteht immer aus drei Rebsorten, davon eine weiße und zwei rote Traubensorten - Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir.

Die Produktion steht unter strengen Regularien. Beispielsweise ist die Mengen der Trauben in der Champagne streng reguliert, die Trauben müssen per Hand geerntet werden und die Kohlensäure entsteht ausschließlich bei der mindestens 15-monatigen Lagerung in der Flasche. Cava, Spumante und Cremant werden ähnlich hergestellt unterliegen aber nicht so strengen Regularien und sind deswegen etwas leichter zu produzieren. Preislich liegen die drei Schaumweine zwischen Sekt und Champagner.